Der Wildpark Rolandseck


Hallo ihr Lieben,

Ihr sucht ein Ziel für einen Sonntagsausflug mit der Familie? Ihr wollt den Kid’s die Natur etwas näher bringen und sie auf Tuchfühlung mit Den Tieren des Waldes bringen?

Dann schaut doch mal im Wildpark Rolandseck am Rhein vorbei.

http://wildpark-rolandseck.de

Wer möchte kann die Tour auch auf Komoot verfolgen:
https://www.komoot.de/tour/t11617443?ref=itd



So – und nun macht euch raus aus dem Haus 😃

Die Bergische 50 – DAS Wandersportevent im Bergischen Land


Quelle: Die Bergische 50

50 Km durch das Bergische Land?  Eine sportlicher Herausforderung in einer wunderschönen Umgebung? Unterstützt von einem tollen Team?

Wer am 28.8 noch keine Termine gemacht hat, der sollte seine Wanderschuhe aus dem Schrank holen und sich bei der Bergischen 50 anmelden… 😃
Es kann Solo, im Team, oder in der Staffel gestartet werden – es kann die ganze Strecke gewandert werden, oder auch nur Teilabschnitte.
Schaut mal auf der Internetseite der Bergischen 50 vorbei und macht ech raus aus dem Haus 😃

http://www.bergische50.de

Schwarzkümmel-Öl soll gegen Zecken helfen

Wie ein 18 jähriger Gymnasiast aus Regensburg herausgefunden hat, hilf oral eingenommenes Schwarzkümmel-Öl wohl gegen Zecken.

Es soll einen Geruch hervorrufen, welches die Plagegeister fern hält.
Dies hat der Schüler herausgefunden, als er seinem Hund das Öl als Nahrungsmittel gegeben hat, als dieser eine Allergie entwickelt hatte.

Dies kann man in der neuen Ausgabe des Geocaching Magazin entnehmen 😊

Ein Versuch ist es allemal wert 😃
#schwarzkümmel #schwarzkümmelöl #zecken #gesundheit #wandern #geocaching

Ich nutze millardenteure Satelittentechnik um Tupperdosen im Wald zu suchen…

Ich bin in letzter Zeit ein paar Mal gebeten worden mein Hobby etwas näher zu erklären – zu beschreiben was Geocaching ist und warum es mich so fasziniert.

Geocaching, was ist das? 

Kurz erklärt ist Geocaching eine moderne Version der Schnitzeljagd. 

Und doch kann es viel mehr sein. Es kann kurzweilige Freizeitbeschäftigung für freie Stunden sein, es kann eine Möglichkeit sein, seine Kinder (oder sich selbst) zu motivieren einfach mal wieder raus zu gehen. Es kann aber auch eine Lebenseinstellung, ja manchmal sogar eine Sucht sein.
Was man daraus macht liegt ehrlich gesagt an jedem Einzelnen.

Aber fangen wir vorne an – und zäumen das Pferd nicht von hinten auf….

Die Technik:
Im Jahr 2000 wurde die Signalabweichung der Satelliten des Global Position System (GPS) für die Zivilbevölkerung abgeschaltet – und somit wurde der Weg für die zivile Nutzung des GPS für die Luftfahrt, das Transportwesen und die persönliche Navigation, wie wir sie heute alltäglich nutzen, frei gemacht.

Bis zu diesem Zeitpunkt nutze das US Militär die Signale ihrer Navigations-Satelliten um Schiffe, Flugzeuge und Raketen zu steuern. Es war ein rein militärisches System und für die Zivilbevölkerung nicht zu nutzen, da eine künstliche Ungenauigkeit einprogrammiert wurde, die eine Abweichung von 100 Meter verursachte.

Jetzt mag man sagen „100 Meter Abweichung ist ja nicht dramatisch – da muss man halt ein wenig suchen!“ – aber mal ehrlich, eine Abweichung von 100 Meter bedeutet einen Umkreis von 200 Metern, wenn man ein Objekt sucht. 

200 Meter in jede Richtung! 

Versuchen wir mal ein unbekanntes Haus, ohne Hausnummer im Umkreis von 200 Meter zu finden…

Am 3. Mai 2000 wurde diese künstliche Ungenauigkeit abgeschaltet und plötzlich konnte man das Signal nutzen um auch kleinere Objekte metergenau zu lokalisieren. Ein Auto oder ein Mensch können mit einer Abweichung von 10 Metern geortet werden und plötzlich war es möglich genau zu navigieren und ein bestimmtes Ziel zu finden.

Dave Ulmer nutze die Gelegenheit um einen Behälter mit Krimskrams und einem sogenannten Logbuch in einem Wald in Oregon zu verstecken und veröffentlichte die GPS-Koordinaten in einer Internet-Mailingliste.
Geocaching war geboren…..

Seit diesem Moment ist Geocaching gewaltig gewachsen – zur Zeit gibt es ca. 2,6 Millionen Geocaches und geschätzte 6 Millionen Geocacher weltweit.

Die größte Plattform ist bei Groundspeak unter:

http://www.geocaching.com

gelistet.
Allerdings gibt es auch noch andere Plattformen, wie zum Beispiel:

http://www.opencaching.de

Arten und Formen sind genauso unterschiedlich wie die Geocacher die sie verstecken oder suchen. Im Prinzip gibt es eine Handvoll Arten von Geocaches.

Der Traditional (auch „Tradi“ genannt) – der Cache (egal wie groß angelegt) liegt an der angegeben Koordinate 

Der Multi-Cache („Multi“ genannt) – der Cacher erhält die Startkoordinate und muss eine (oder mehrere) Aufgabe(n) lösen um die nächste Station ermitteln zu können. Diese Art muss mindestens eine Station haben – nach oben hin ist Alles möglich.

Der längste mir bekannte Multi läuft über den Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran über eine Strecke von 220 km  über die Alpen.

Der Mystery-Cache – ein Rätselcache. Hierzu muss erst ein Rätsel gelöst werden, um die Koordinaten für die Position des Caches ermitteln zu können. Hierbei kann es sich um eine einfache Google-Recherche handelt, oder um eine komplexe Verschlüsselung, die selbst hartgesottene Rätselfüchse an den Rand der Verzweiflung bringt.

Der Earthcache – hierbei wird eine geologische Besonderheit hervorgehoben. Ob die ein Findling, eine geologische Formation oder eine Landschaft ist, ist hierbei ebenso unterschiedlich, wie die geologischen Besonderheiten. Hier gibt es keine zwei gleichen Caches. Um diese Art von Caches zu loggen sucht man keine „Dose“, sondern muss Fragen beantworten, deren Antworten man meist vor Ort auf Informationstafeln oder durch Beobachtung ermitteln kann.

Auch die Art der Caches kann sehr unterschiedlich sein.
 
 
Vom sogenannten „Nano“, einer kleinen Metallhülse so groß wie die Kuppe des kleinen Fingers, 
über die sehr häufige „Filmdose“ (in der früher die 35 mm Kleinbildfilme geliefert wurden), oder den „Petling“, einer ca. 10 cm langen Plastikröhre bis zu den verschiedensten Tupperdosen, Metallkästen oder Kisten.

Form oder Größe sind im Prinzip unwichtig, es muss lediglich Platz für ein Logbuch vorhanden sein.

Auch die Art der Anbringung ist sehr individuell. Manche Caches liegen unter Steinen, Baumwurzeln oder aufgeschichteten Ästen versteckt, andere sind mittels eines Magneten an Pfählen, Schildern oder Leitplanken angebracht, andere sind aufwendig gestaltet und getarnt. So kann am Ende einer Suche auch schon mal ein ausgemusterter Stromkasten oder ein Vogelhäuschen auf den Cacher warten.

Ich habe schon ausgehöhlte Schrauben gefunden, interaktive Stromkästen oder Zigarettenautomaten, die Musik abspielten wenn man sie öffnet. Liebevoll gestaltete und bearbeitete Dosen, die zu einem bestimmten Thema passten, perfekt getarnte Verstecke hinter Schildern, die magnetisch befestigt waren oder ausgehölte Pfosten und Baumstämme, die sich unauffällig in die Umgebung einpassen.

Gerade solche Verstecke machen für mich den Reiz des Cachens aus. Dieses Erfolgserlebnis, etwas zu finden, an dem schon tausende Menschen vorbeigelaufen sind ohne zu ahnen, dass dort etwas versteckt wurde.
 


Ebenso können Schwierigkeit oder Gelände sehr unterschiedlich sein.

Grob gesagt unterscheidet man von Terrain 1 (ebene Fläche, meist für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet) bis Terrain 5 (nur mit spezieller Ausrüstung wie z.B Klettermaterial, Boot oder Tauchausrüstung zu bewältigen) und Schwierigkeit 1 (leicht zu finden) bis Schwierigkeit 5 (entweder bedarf es besonderer Fähigkeiten , ein schwieriges Rätsel muss gelöst werden oder der Cache ist extrem gut getarnt)
 

Kurz gesagt – ein T5/D5 ist eine harte Nuss, und man ist als Cacher mehr als stolz auf sich, wenn man sie geknackt hat…😀
 

So – un um die Verwirrung komplett zu machen, auch die Art und Weise des Cachens  ist so mannigfaltig, wie die Cacher an sich.
 
Der Eine sucht gezielt nach Dosen mit vielen Favoritenpunkten, hohen Herausforderungen oder besonders schönen Finals. Der nächste möchte anspruchsvolle Rätsel lösen, harte Nüsse knacken um die Befriedigung des Erfolges genießen zu können. Ein anderer sucht den schnellen Cache für Zwischendurch.
 
Ich persönlich mag Wanderungen, ein schöner Multi über mehrere Kilometer oder eine Tradi-Runde die mir eine gewisse Strecke abverlangt, ein Klettercache bei dem ich mich abseilen kann oder ein Cache für den ich in den Untergrund muss, machen mich froh.


  Allerdings gebe ich offen und ehrlich zu, bin ich auch ein Statistikcacher – ich freue mich über die wachsende Zahl auf meinem Profil und so halte ich auf Touren auch gerne mal an einem Rastplatz an oder „schnappe“ mir auf einer Tour auch mal den ein oder anderen Cache „nebenbei“ um mein Ergebnis zu erhöhen.

 
Und auch wenn ich von manchen Menschen für verrückt gehalten werde – so betreibe ich auch einigen Aufwand um an besondere Punkte zu kommen.
Ich plane schon mal Urlaubsreisen nach den mir fehlenden Länderpunkten, Fahrten nach mir fehlenden Souvenirs oder auch „Cache-Marathons“ zu besonderen Power-Trails (nächstes Jahr steht beispielsweise eine Tour nach Süd-Frankreich an, bei der ich mit ein paar Freunden 2400 Caches in vier Tagen einsammeln möchte, die als Trail ausgelegt wurden, ein Besuch am Mont Blanc, bei dem ich einen Cache auf 3840 Meter Höhe loggen möchte, sowie ein Besuch in der Grube „Merkers“, einem Salzbergwerg in dem man auf 800 Meter unter dem Meeresspiegel einen Earthcache loggen kann)

Ich kenne aber auch Cacher, die Geocachen als Familienbeschäftigung ansehen, eine schöne Fahrradtour am Sonntag, damit die Kinder etwas an die frische Luft kommen, oder ein schöner Spaziergang mit einer kinderfreundlichen Dose am Wegesrand, damit die Kleinen etwas haben, auf das sie sich freuen können.

Vor Kurzem habe von einem sehr kreativen Cache erfahren, bei dem man eine schön gestaltete Zaunlatte an einem Gartenzaun anbringen kann, welche meist sehr aufwendig gestaltet wurden.
 
Auch sind sehr viele Cacher gesellige Menschen und treffen sich daher gerne auf sogenannten Events. Diese können klein und überschaubar sein (die Mindestteilnehmerzahl sind Drei) oder riesig und aufwendig wie Großveranstaltungen sein.
Diese MEGA, und GIGA Treffen (wie das Gutenberg Event in Mainz, GeoXantike in Xanten, die Cacheland Games in Sankt Gallen oder das Projekt „Glück Auf in Essen, um nur einige zu nennen) sind meist kommerzielle Veranstaltungen, ähnlich großen Messen bei denen man sich nicht nur austauschen und neue Leute kennen lernen kann, sonder sie stehen meist auch unter einen bestimmten Motto, man lernt etwas über die Städte kennen in denen sie stattfinden, oder man kann Workshops zu bestimmten Themen besuchen (Seilzugangstechnik, Lock Picking oder den Umgang mit speziellen Programmen)
 

So – und um euch nicht weiter zu verwirren, gehe ich jetzt nicht auch noch auf die verschiedenen Geräte ein, denn eigentlich ist es egal ob ihr mit dem Smartphone oder einem GPS-Gerät loszieht, wichtig ist nur, dass ihr euch raus aus dem Haus macht😀